Heimat, was ist das?
Das habe ich seit 1994 hinterfragt, als ich zig Mal umgezogen war und in WGs lebte, sowie diversen Städten.
1994 heiratete ich und verstand Heimat als einen inneren Zustand.
Mein Haus, welches ich damals als alte Holz- Bruchbude erwarb , wurde in all den Jahren zu einer Art Gesamtkunstwerk.
Seit 1994 fotografiere ich diese Art von Heimat mit allem was geht.
Besucherinnen und Besucher gleichsam, wie stille Stunden und einfach das Sein an diesem schönen ORT.
Das WERK ist nun vollendet für mich.
Wenn man , wie ich es war, auf der halben Erde unterwegs war , ist man froh eine Art von zu Hause zu haben.
Zudem lebten wir damals unter absoluter Auskunftssperre. Das hatte diverse Gründe. So gesehen wurde Heimat erstmalig für mich zu einem WERT.
Dazu kamen Erlebnisse, die wahrhaftig an die Seele gingen.

1994-2017
ENDE im Gelände!

Die Arbeiten umfassen ein halbes Fotografinnenleben aus sehr privater Sicht.
Ausstellungen damit habe ich niemals gemacht. Aber ein Journalist namens G. Hummrich aus dem Süden von DE fand es schon im Jahr 2000 super.
Er kreierte damals einen Dummy ...
Wir haben aber nichts daraus gemacht. Schade.
Irgendwie ist es dabei geblieben. Ich war der Zeit voraus damit, denn wer wollte mit Heimat und der Sichtweise einer Fotografin darauf im Jahr 2000 etwas zu tun haben?
Deshalb ist es nun an der Zeit selbst aktiv zu werden.
Eva Maria Horstick
"Ende im Gelände" 1994-2017
Projekt ArtEve.de Heimatgefühle